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Sir Jackie Stewart himself

Der Sonntag, der 17. Oktober, wird für das Organisationskomitee der Gedenkfeier Jo Siffert 21 ein denkwürdiges Datum bleiben, nachdem Sir Jackie Stewart bei der Sonderausstellung im Swiss Viper Museum in Givisiez und danach am OTM empfangen wurde.

Im Interview mit Jacques Deschenaux, prominenter Formel 1 Spezialist und Biograph von Jo Siffert, hat J. Stewart trotz seines respektablen Alters von 82 Jahren eine unglaubliche Tatkraft, Verve und Humor behalten. Dann hat er selbstverständlich an die Spielregeln der russischen Roulette erinnert, die in den 1960er und 70er Jahren gegenüber den Rennfahrern herrschten. Rennstrecken ohne jegliche aktive oder passive Sicherheit, mit Bäumen entlang der Trasse, fehlende Auswege, zu wenig Stewards und Rettungsmitteln am Streckenrand, Wracks früherer Rennen am Streckenrand und Autos, die den Fahrer im Falle eines Aufpralls sehr schlecht schützten...

Während seiner Präsidentschaft der GPDA hat er sich intensiv für Fortschritte in diesem Bereich eingesetzt. Doch während seiner Rennfahrer und dreimaligen Weltmeister (1969-1971-1973) Karriere verlor er 57 Kameraden, darunter seinen Freund Jo Siffert bei der Victory Race vom 24. Oktober 1971...

Nach dem Verlassen der Ausstellung in Givisiez verharrte Jackie Stewart in stillem Gedenken vor Jo Siffert’s Grab und legte 50 Rosen vor dem Grabdenkmal nieder.

Danach unterschrieb er Autogramme am OTM am Stand vom Memorial Jo Siffert 21 und sprach auch über Uhrmacherei mit Philippe Siffert.